Festbrennstoff-Kessel

Klimaneutrales Heizen wird gefördert
Holzfeuerungen nutzen nachwachsende heimische Energiequellen und klinken sich in den natürlichen Kohlenstoffkreislauf ein.
Bei der Verbrennung von Holz entstehen Kohlendioxid und Wasserdampf. Aus Kohlendioxid und Wasser wächst mit der Energie der Sonne wieder neues Holz nach. Im Gegensatz zu Öl, Gas und Kohle werden mit Holz keine Kohlenstoffverbindungen aus unterirdischen Lagerstätten entnommen und als Kohlendioxid in die Atmosphäre verfrachtet. Energie aus Holz hat damit keine Klimaveränderung zur Folge.
Wer sich für diese umweltbewusste Heizform entscheidet, handelt nicht nur fortschrittlich sondern wird auch von öffentlicher Hand gefördert. Verschiedene Förderungsprogramme für Private, Landwirte und Unternehmen unterstützen Ihre Entscheidung für einen umweltfreundlichen Brennstoff aus heimischer Erzeugung.



Was passiert bei der Holzverbrennung?
Bevor Holz verbrennen kann, muss es erst mit Wärme in Gas umgewandelt werden. Ab 100°C entweicht das im Holz enthaltene Wasser. Ab 200°C beginnt der Zerfall in 20% Holzkohle und 80% Holzgas. So erklärt sich die lange Gasflamme eines Holzfeuers. Für die vollständige Ausgasung reichen 400°C.
Aber, um auch das im Holzgas enthaltene Teer und Phenol zu brennbarem Kohlenstoff, Kohlenmonoxid und Wasserstoff aufzubrechen, sind mindestens 900°C erforderlich, besser 1.100°C.

Um Holz ohne Umweltbelastung zu verbrennen, sind heiße, schamottierte Brennkammern und/oder großzügige Flammräume erforderlich. Auch wenn Holzkessel mit den verschiedensten Brennkammerkonzepten gebaut werden, grundsätzlich gilt, die Holzflamme muss vollständig ausgebrannt sein, bevor sie auf eine kalte Wärmetauscherfläche trifft. Heiße, schamottierte Brennkammern und hohe Turbolenzen verkürzen die erforderliche Ausbrandzeit. Großzügige Fammräume ohne Umlenkung geben der Flamme Zeit zum vollständigen, sauberen Ausbrand.
Mehr Informationen entnehmen Sie der ETA Broschüre "Brennstoffdaten"

Quelle http://www.eta.co.at