Wärmepumpen funktionieren ähnlich wie ein Kühlschrank,

nur dass sie statt Kälte Heizwärme produzieren
Energie wird von einem niedrigen Temperaturniveau (zum Beispiel Erdwärme, die über eine tiefe Bohrung oder über im Garten in etwa 1,5 Metern Tiefe großflächig verlegte Rohre gewonnen wird) auf ein höheres, verwertbares Level angehoben, nämlich zur Raumheizung bzw. Warmwasserbereitung. So wird der Garten am Haus zur eigenen Energiequelle. Die kostenlos zur Verfügung stehende Umweltwärme wird über einen Wärmetauscher an ein Arbeitsmedium abgegeben, das bereits bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft. Ein strombetriebener, kleiner Verdichter komprimiert das Gas und bringt es auf Temperaturen von weit über 50 °C. In einem zweiten Wärmetauscher gibt das Gas seine höhere Temperatur an das Wasser des Heizungskreislaufs ab und verflüssigt sich dabei wieder. Der Kreislauf kann von vorne beginnen.

 

Für 4 kWh Heizwärme muss bei einer guten Wärmepumpe im Schnitt nur 1 kWh für den mit Strom angetriebenen Verdichter bezahlt werden. Die Leistungszahl der Wärmepumpe (das Verhältnis von abgegebener zu aufgenommener Energie) beträgt in diesem Fall 4. Die Vitocal 300-G von Viessmann erreicht sogar eine Leistungszahl von 4,7. Das heißt, sie gewinnt noch mehr Heizenergie aus dem Erdreich, nur noch wenig mehr als ein Fünftel der benötigten Energie muss bei dieser Wärmepumpe in Form von elektrischem Strom aufgewendet werden.

 

Auch wenn die Außenluft als Wärmequelle genutzt wird, erreicht eine moderne Wärmepumpe wie die innovative Vitocal 300-A von Viessmann eine Leistungszahl von 3,8. Die Vitocal 300-A ist die erste Luft/Wasser-Wärmepumpe mit stufenlos geregeltem Verdichter und permanenter elektronischer Überwachung des Wärmepumpen-Kreislaufs. So ist in jedem Betriebszustand die exakte Anpassung der Leistung an den aktuellen Wärmebedarf gewährleistet und selbst bei Außentemperaturen von minus 20 Grad Celsius ein wirtschaftliches Heizen möglich. Die Betriebsgeräusche der Vitocal 300-A, die auch außerhalb des Hauses aufgestellt werden kann, sind besonders gering. Dafür sorgen ein leiser Radialventilator mit Drehzahlregelung und eine reduzierte Lüfterdrehzahl für den Nachtbetrieb.

 

Viessmann Wärmepumpen empfehlen sich sowohl für Neubauten als auch für die Heizungsmodernisierung und sie sind für alle drei Wärmequellen, Luft, Erdreich, Grundwasser, erhältlich – inklusive der passenden, aufeinander abgestimmten Systemtechnik mit Regelungen, Warmwasserspeicher, Ventilen und Pumpen. Auch Solarkollektoren können als sinnvolle Ergänzung in die Systeme integriert werden. Das Leistungsspektrum reicht von 1,5 kW bis 106,8 kW. Damit kann der Wärmebedarf sowohl von Ein- und Mehrfamilienhäusern, als auch von Bürogebäuden, Gewerbe- und Industriebauten sowie kommunalen Einrichtungen wie Kindergärten oder Schulen gedeckt werden.

 

Erdsonden stellen eine sehr effiziente und gleichzeitig bequeme Art der Erdwärmenutzung dar. Für die notwendigen Bohrungen bietet Viessmann Geothermie umfassenden Service - von der Antragsbearbeitung bis hin zum Bohrvertrag mit zertifizierten Bohrunternehmen.

 

Betreibern von Vitocal Wärmepumpen, die Erdreich oder Grundwasser als Wärmequelle nutzen, bietet sich im Sommer noch ein überaus angenehmer Zusatznutzen: Sie können, unter Umgehung des Verdichters, die im Sommer niedrigeren Erdreich- oder Grundwassertemperaturen zum natürlichen Kühlen nutzen. Dafür stellt Viessmann mit der NC-Box (natural cooling) alle erforderlichen Zusatzkomponenten bereits vormontiert zur Verfügung. Eine AC-Box (active cooling) vereint darüber hinaus auch die Möglichkeit einer aktiven Kühlung. Reicht die natürliche Kühlleistung nicht mehr aus, schaltet das System automatisch auf aktive Kühlung um. Dazu geht der Verdichter in Betrieb und die Funktionalität der Ein- und Ausgänge wird umgekehrt. Die Wärmepumpe arbeitet dann wie ein Kühlschrank.

 

Ein wichtiger Grund mehr, nicht länger mit der Modernisierung veralteter Heizungsanlagen zu warten. Die Heizkosten werden gesenkt, die Umwelt geschont und der Komfort gesteigert. Zudem wird die Entscheidung für eine effiziente Wärmepumpe vielfältig unterstützt, häufig zum Beispiel durch den örtlichen Energieversorger. Das am 1. Januar in Kraft getretene neue Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesumweltministeriums fördert Wärmepumpen in Abhängigkeit von der zu beheizenden Wohnfläche und unterscheidet zwischen Neubau und Modernisierung sowie der genutzten Wärmequelle.